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“Die größeren Inseln”

Torcello - Murano - Burano

 

Ein Ausflug, der Sie in das Herzen der Lagune führen wird. Abfahrt an der Schleuse von Portegrandi, den Silone-Kanal entlang, umgeben von einer überraschend vielfältigen Pflanzen- und Tierwelt, zwischen Röhrichten, Salzpflanzen, Reihern, Salzmarschen, riesigen Tauchnetzen, usw… Erster Halt auf Torcello, der "Mutter" Insel Venedigs. Fluchtort des von den Barbaren verfolgten "Altinati“ Volks, später eine geschäftige und aufblühende Stadt mit vielen Kirchen, Palazzi, Villen und florierenden Industrien, vor allem Wollindustrie. Aufgrund der Versumpfung der Gewässer siedelten die Inselbewohner zu dem nahen Rivo Alto (Venedig), wo sich bereits der Mittelpunkt des Handelswesens befand. Einen Besuch wert sind das Stadtmuseum, in dessen Innern eine Reihe von interessanten Archäologischen Funden ausgestellt sind, die Kathedrale Santa Maria Assunta (639 v.Chr.), bekannt für ihr riesengroßes Mosaik, auf dem das “Jüngste Gericht” dargestellt ist, und die Kirche Santa Fosca (6.–12. Jhd.). Außerdem sehenswert die elegante "Locanda Cipriani", unter deren berühmten Gäste der Schriftsteller Ernest Hemingway zählte, der von hier aus auf seine geliebten Entenjagden ging. Ebenfalls einen Abstecher wert ist die eindrucksvolle Brücke "Ponte del Diavolo", die ihren Namen verschiedenen Legenden verdankt. Zurück auf Bord geht der Ausflug weiter nach Murano, der Glasbläserinsel. Aus Brandschutzgründen hatte die Serenissima alle Glasöfen von Venedig auf die Insel verlagert. Wir werden eine berühmte Glasbrennerei besichtigen, wo Sie geschickten Glasbläsermeistern bei der Arbeit und der Kreation verschiedener Glasartikel „live“ beiwohnen können. Danach geht’s auf Entdeckungsreise der wunderschönen Insel. Wir empfehlen eine Besichtigung des Glasbläsermuseums, der wunderschönen venetisch-byzantinischen Basilika Santi Maria e Donato aus dem 7. Jahrhundert, der Kirche Santa Maria degli Angeli (12. Jhd.) und der im Jahre 1348 erbauten Klosterkirche San Pietro Martire, die einige Gemälde des Tintoretto, des Veronese und des Bellini beherbergt. Alles greifbare Symbole des antiken Glanzes der Insel. Von Murano aus geht die Schifffahrt weiter zum letzten Halt unseres Ausflugs, nämlich zur malerischen Insel Burano. Die Einwohner von Burano, weltweit bekannt als die "Insel der Tausend Farben", leben seit jeher vom Fischfang und der Spitzenstickerei, eine über die Jahrhunderte hinweg von den alten Spitzenstickerinnen der Insel überlieferte Kunst. Bevor wir die Insel verlassen empfehlen wir, die berühmten "bussolai buranelli“, die leckeren typischen Kekse dieser Insel, zusammen mit einem Glas Süßwein, dem “Vino Passito” oder dem “Fragolino” zu kosten.

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“Die Inseln der Geistlichkeit”

San Francesco del Deserto - San Lazzaro degli Armeni - San Giorgio Maggiore

Klöster, Abteien und Kreuzgänge sind die Hauptziele dieses besonderen Ausflugs. Zum Teil sind diese Orte in verlassenen, abgelegenen Gegenden positioniert, inmitten der Natur. Abfahrt an der Schleuse von Portegrandi, den Silone-Kanal entlang, umgeben von einer überraschend vielfältigen Pflanzen- und Tierwelt, zwischen Röhrichten, Salzpflanzen, Reihern, Salzmarschen, riesigen Tauchnetzen, usw… Nicht unweit von Torcello und Burano liegt San Francesco del Deserto. Hier, so erzählt eine Legende, soll der Heilige Franziskus von Assisi im Jahre 1220, auf der Rückkehr von seiner Reise nach Palästina und Ägypten, infolge eines schrecklichen Unwetters an Land gegangen sein, woraufhin sich das Meer und der Himmel unverzüglich beruhigten und zwitschernde Vogelgesänge den Heiligen empfingen, was San Franziskus von Assisi dazu veranlasste, sich auf der Insel niederzulassen und sich eine Hütte zu bauen. Es folgt eine Führung in Begleitung der Franziskanermönche durch das Kloster. Nach der Führung geht unsere Fahrt weiter nach San Lazzaro degli Armeni. Einst war diese Insel Unterkunft für die Pilger, danach wurde eine Leprastation eingerichtet, die ihren Namen vom Hl. Lazarus, dem Schutzheiligen der Leprakranken, erhielt. Nachdem diese Station geschlossen wurde, war die Insel etwa 2 Jahrhunderte vollkommen unbewohnt, bis sie dann 1717 dem vor der türkischen Verfolgung fliehenden armenischen Priester Manug di Pietro, Mechitar genannt, überlassen wurde. Mechitar und seine Mönche errichteten ein Kloster, restaurierten die alte Kirche und vergrößerten die Insel auf ihr heutiges Ausmaß. Im Laufe der Jahre wurde das Kloster ein wichtiges kulturelles Zentrum, sodass es selbst während Napoleons Streifzügen und Vernichtungen von ihm verschont blieb. Heute ist die Insel noch immer Herberge strenger Studien und reich an Vergangenheit und Kunstwerken, wie zum Beispiel der Mumie des ägyptischen Prinzen Nehmerkhet. Für diejenigen, die einige Tage in dieser Oase der Stille, weit ab von der Alltagshektik verbringen möchten, wurden Unterkünfte eingerichtet, in die sich auch der englische Dichter George Byron zurückzog. Nach der Führung durch das Kloster und die Insel gehen wir zurück aufs Schiff und fahren weiter zur Insel San Giorgio Maggiore, die gegenüber dem Markusplatz liegt. In der frühen Vergangenheit gab es hier Gärten, Weinreben, eine Saline, ein Windrad und eine im Jahr 790 errichtete Kirche, die dem Heiligen San Giorgio gewidmet wurde und nach dem die Insel benannt wurde. Ab dem 10. Jahrhundert wurde die Insel dank der Anwesenheit der Benediktinermönche ein bedeutendes religiöses, künstlerisches und kulturelles Zentrum, und es war hier, wo anlässlich des Konklaves im Jahre 1800 Papst Pius VII. gewählt wurde. Die Insel beherbergt zudem Werke großer Meister der italienischen Kunst, wie zum Beispiel die Werke des Tintoretto “L’ultima cena” (Abendmahl) und “La caduta della Manna” (Mannawunder) sowie des Veronese “Le nozze di Cana” (die Hochzeit zu Kana). Dieses bedeutende Gemälde wurde von Napoleon entwendet und bis heute in Paris im Louvre aufbewahrt. Ebenfalls nennenswert der Um- und Neubau des Klosterkomplexes nach dem Entwurf von Andrea Palladio.

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Archäologie, Gärten und Festungen der Lagune

Sant’Andrea - Sant’Erasmo - Lazzaretto Novo

Eine Entdeckungsreise einer antiken Welt, so wie sie, zwischen dem 5. und 7. Jahrhundert das Volk der Altinati, auf der Flucht vor dem Barbareneinfall, angetroffen hatte. Während der Herrschaft der Serenissima bevorzugter Ort zur Gestaltung ihrer "Gärten" und dann strategischer Militärpunkt zur Verteidigung der Lagune. Abfahrt an der Schleuse von Portegrandi, den Silone-Kanal entlang, umgeben von einer überraschend vielfältigen Pflanzen- und Tierwelt, zwischen Röhrichten, Salzpflanzen, Reihern, Salzmarschen, riesigen Tauchnetzen, usw…Vorbei an den größeren Inseln Torcello, Burano und Mazzorbo erreichen wir die Insel von Sant’Andrea, wo wir unseren ersten Halt machen. Es folgt die Besichtigung der militärischen Festung, die “Il Castel Nuovo” oder Forte di Sant’Andrea genannt wird. Eine im Jahr 1543 nach Entwurf des Architekten Michele Sanmicheli aus Verona erbaute imposante Festung. Die letzten Kanonenschüsse fielen am 20. April 1797 gegen das französische Flaggschiff “Liberatore d’Italia”, das versuchte, in das Becken von San Marco einzudringen. Die Insel war einst auch ein Gefängnis, in dem für eine kurze Zeit der berühmte Giacomo Casanova eingeschlossen wurde, wie er selbst in seinem Buch „Geschichten meines Lebens” berichtete. Wieder an Bord geht’s weiter nach Sant’Erasmo. Eine Grenzinsel, die die Natur selbst von noblem Strand in kleine Insel, von Ferienort für die Patrizier von Altino in den "Garten der Serenissima" verwandelte. Jedes Jahr kann man hier am ersten Oktobersonntag, anlässlich des Mostfestes “festa del mosto” einer einzigartigen Regatta für Frauen und Männer beiwohnen, mit anschließender Siegerehrung auf der kleinen "Piazza" des Ortes. Nur wenige Schritte vom Bootssteg entfernt befindet sich ein bedeutendes architektonisches Gebäude, Torre Massimiliana, eine eindrucksvolle Festigungsanlage, die von den Franzosen begonnen und 1832 von den Österreichern fertig gebaut wurde, um das Verteidigungssystem des Hafens vom Lido zu stärken. Nach dem Besuch auf dieser Insel fahren wir weiter in Richtung Lazzaretto Novo, die während der Pestepidemien dazu diente, die vom Mittelmeer herkommenden Schiffe und Passagiere in Quarantäne zu halten und so die häufig unter der Bevölkerung Venedigs auftretenden Pestepidemien zu vermeiden. Es folgt eine Führung quer über die Insel und ein Besuch des Gebäudes, in dem einst die “Pestverdächtigten” untergebracht wurden, und in dem noch heute Widmungen, Reiseberichte, Anrufungen und Flüche sichtbar sind.

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“Die Inseln der südlichen Lagune”

Pellestrina - Chioggia - San Pietro in Volta

 

Ein Ausflug, der Sie in das Herzen der Lagune führen wird. Abfahrt an der Schleuse von Portegrandi, den Silone-Kanal entlang, umgeben von einer überraschend vielfältigen Pflanzen- und Tierwelt, zwischen Röhrichten, Salzpflanzen, Reihern, Salzmarschen, riesigen Tauchnetzen, usw… Erster Halt auf Pellestrina. Genau wie Burano ist Pellestrina eine Stadt der Tausend Farben, die zahlreiche Fotografen inspirierte. Seit jeher und über Jahrhunderte hinweg haben sich die Einwohner von Burano während der vielen Kriege der Republik von Venedig als kühne Seeleute bewiesen. Die Insel ist ebenfalls bekannt für ihre Klöppelspitzen, eine im 15. Jahrhundert in Frankreich erstmals betriebene Kunststickerei: Noch heute können Sie bei einem Spaziergang durch die engen Gassen der Insel alte Frauen sehen, die vor ihren Häusern sitzen und klöppeln. Zurück an Bord fahren wir den wuchtigen „Murazzi“ Damm entlang, der im Jahre 1783 fertig gestellt wurde, und mit der die Venetische Republik die Lagune von Venedig gegen die gewaltige Kraft des offenen Meeres schützen wollte. Danach halten wir in Chioggia und Sottomarina. Die antike “Fossa Clodia” der Römer, einst Zufluchtsort der vor den Barbareneinfällen flüchtenden Bewohner von Padua, Monselice und Este, später dann ein dicht besiedelter und für den Tourismus und Fischfang wichtiger Ort an der Adria. Sehenswert die berühmte Säule mit Löwe aus dem Jahre 1300 mitten auf der Piazza Vigo. Von hier aus können Sie Ihren Rundgang durch dieses besondere Städtchen beginnen. Während Ihres Spaziergangs über einen Campiello (kleiner Platz) oder am Ufer können Sie überall den musikalischen Klang des hiesigen Dialekts hören und die Atmosphären des Chioggia von einst wiederfinden, wo sich eine der lustigsten Komödien des berühmten Komödiendichters Carlo Goldoni, die „le baruffe chioggiotte” (Viel Lärm in Chioggia) abspielt. Wieder zurück an Bord folgt ein kurzer Halt in San Pietro in Volta. San Pietro ist der antike Hafen von Albiola, dessen Name im Jahr 900 geändert wurde, als es dem Dogen Pietro Tribuno genau an dem diesem Heiligen gewidmeten Tag gelang, die Ungarische Armee in die Flucht zu schlagen (im Ital. „mettere in volta”). Außerdem einen Besuch wert ist die Kirche S. Stefano.

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“Venedig bei Nacht: Zwischen Lichtern und Magie”

 

“Das ist die Stadt, die die ganze Welt bezaubert... Von dem Wunsch, zu Ihr zurückzukehren, der alle diejenigen begleitet, die von ihr weggehen, entstammt der Name "Venezia", so als sage sie den Abreisenden: Veni etiam – komm’ zurück“. Abfahrt an der Schleuse von Portegrandi, den Silone-Kanal entlang, umgeben von einer überraschend vielfältigen Pflanzen- und Tierwelt, zwischen Röhrichten, Salzpflanzen, Reihern, Salzmarschen, riesigen Tauchnetzen, usw… Wenn wir die größeren Inseln Torcello, Burano und Murano hinter uns lassen, erreichen wir das zauberhafte Venedig. Vom offenen Meer kommend legen wir im Herzen der Stadt an, am San Marco Becken, und vor Ihnen offenbart sich eine unvergleichlich schöne Ansicht. Keine Stadt wie Venedig ist zu jedem Moment und wohin man schaut solch ein wahrhaftiges Kunstwerk.

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“Zwischen Piave Vecchia, Fischfarmen und der Lagune”

Burano - Torcello

 

Für jene, die den Kontakt zur Natur lieben, stellt diese Schiffstour einen wahren Zauber dar: Eine Reise auf der Entdeckung ungewöhnlicher Landschaften. Die Schifffahrt beginnt in Portegrandi, auf dem künstlichen Kanal des Flusses Sile, der 1683 von der Serenissima, der Republik von Venedig, realisiert wurde, um die Zerstörung der Lagune zu vermeiden und die Malaria Epidemien zu bekämpfen. Längs der Strecke sehen Sie eine Reihe von Hydraulischen Bauwerken, die den Wasserfluss zwischen Lagune und dem Einschnitt regeln, sowie Schleusen von großer historischer Bedeutung. Bei der Einfahrt in die Lagune sieht man bereits von Weitem die Inseln Burano und Torcello. Wir fahren bis zu unserem ersten Halt, der pittoresken Insel von Burano. Die Insel unterscheidet sich von den anderen nicht nur wegen der lebhaften Farben ihrer Häuser, sondern auch durch ihren schiefen Campanile, der den Seeleuten den Weg weist und viele Maler zu wunderschönen Bildern inspiriert. Die Bewohner der Insel widmen sich großteils dem Fischfang und der Stickerei, eine Tätigkeit, die der Insel im Jahre 1500 zu weltweitem Ruhm verhalf. Das Kunsthandwerk der Spitzenstickerei wurde mit dem Fall der Serenissima fast ganz eingestellt, wurde aber dann Ende des 19. Jahrhunderts wieder von einigen alten Klöpplerinnen aufgenommen. Im Museum der Merletti, der ehemaligen Klöppelschule, können Sie einzigartige Spitzenarbeiten aus fünf Jahrhunderten bewundern. Bevor wir die Insel verlassen empfehlen wir, die berühmten "bussolai buranelli“, die leckeren typischen Kekse dieser Insel zu kosten. Wieder an Bord geht’s weiter zur Insel Torcello, der „Mutter“ Venedigs. Fluchtort des von den Barbaren verfolgten "Altinati“ Volks, später eine geschäftige und aufblühende Stadt mit vielen Kirchen, Palazzi, Villen und florierenden Industrien, vor allem Wollindustrie. Aufgrund der Versumpfung der Gewässer siedelten die Inselbewohner zu dem nahen Rivo Alto (Venedig), wo sich bereits der Mittelpunkt des Handelswesens befand. Einen Besuch wert sind das Stadtmuseum, in dessen Innern eine Reihe von interessanten Archäologischen Funden ausgestellt sind, die Kathedrale Santa Maria Assunta (639 v.Chr.), bekannt für ihr riesengroßes Mosaik, auf dem das “Jüngste Gericht” dargestellt ist, und die Kirche Santa Fosca (6.–12. Jhd.). Außerdem sehenswert die elegante "Locanda Cipriani", unter deren berühmten Gäste der Schriftsteller Ernest Hemingway zählte, der von hier aus auf seine geliebten Entenjagden ging. Ebenfalls einen Abstecher wert ist die eindrucksvolle Brücke "Ponte del Diavolo", die ihren Namen verschiedenen Legenden verdankt.

 

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“Auf den Spuren der Altinati”

Altino - Torcello

Venedig ist weltweit bekannt für den großen Reichtum an Kultur und Kunst. Der Ursprung all dies ist aber im Landesinnern zu suchen, da es dort war, wo alles begann. Die Geschichte wird uns durch die Vasen, Urnen, Kapitelle, Schwerter und Schmuckstücke erzählt, die in den Gräberfeldern gefunden und in den Räumen des Nationalen Archäologischen Museums von Altino ausgestellt sind. Altino, antiker römischer Hafen, der infolge des Hunneneinfalls Attilas zerstört und verlassen wurde (452 n.Chr.). Die Einwohner sahen sich demzufolge gezwungen, in die Lagune zu flüchten, von wo aus wir deren Spuren verfolgen: Längs des Silone-Kanals erreichen wir die Insel Torcello, deren antiker Name Turricellum war, einst wichtigste Stadt der Lagune und „Mutter“ von Venedig. Fluchtort des von den Barbaren verfolgten "Altinati“ Volks, später eine geschäftige und aufblühende Stadt mit vielen Kirchen, Palazzi, Villen und florierenden Industrien, vor allem Wollindustrie. Aufgrund der Versumpfung der Gewässer siedelten die Inselbewohner zu dem nahen Rivo Alto (Venedig), wo sich bereits der Mittelpunkt des Handelswesens befand. Einen Besuch wert sind das Stadtmuseum, in dessen Innern eine Reihe von interessanten Archäologischen Funden ausgestellt sind, die Kathedrale Santa Maria Assunta (639 v.Chr.), bekannt für ihr riesengroßes Mosaik, auf dem das “Jüngste Gericht” dargestellt ist, und die Kirche Santa Fosca (6.–12. Jhd.). Außerdem sehenswert die elegante "Locanda Cipriani", unter deren berühmten Gäste der Schriftsteller Ernest Hemingway zählte, der von hier aus auf seine geliebten Entenjagden ging. Ebenfalls einen Abstecher wert ist die eindrucksvolle Brücke "Ponte del Diavolo", die ihren Namen verschiedenen Legenden verdankt.

 

 

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“Auf den Spuern der antiken Kahnschiffer”

 

Das Wasser der Sile ist wirklich ein sehr schönes und faszinierendes Gewässer: Ein Quellwasser, das aus der Tiefe still empor steigt und sofort einen großen Fluss bildet.

Gerade in diesem Wasser verbirgt sich die Energie, dank derer die Sile einst zu einem der wichtigsten Wasserwege des Flusshandels wurde. Die Navigation auf diesem antiken Weg der kiellosen Kähne mit plattem Boden und zwei Masten, den sogenannten „Burci“, die stromaufwärts von Pferden gezogen werden mussten, und die über Jahrhunderte hinweg die Handelswirtschaft Venedigs antrieb, ist zweifellos die beste Möglichkeit, die enge Bindung zwischen dem Menschen und diesem Fluss zu entdecken und zu verstehen. Schon zu frühesten Zeiten ziehen das milde Klima der Gegend, die Schiffbarkeit seiner Gewässer, die Nähe zum Meer und der Reichtum des angrenzenden Gebietes viele Einsiedler an, wie die vielen venetischen Villen an den Ufern der Sile bezeugen. Unsere Tour beginnt längs des antiken Wegs der “Burci” vor den Toren der Lagune. Eine friedvolle Oase der Ruhe, eingetaucht in ein Paradies der Natur, in dem Stockenten, Schwäne, Wasserhühner und Zwergtaucher still dahingleiten. Erster Halt in Casale sul Sile, mit Außenbesichtigung des “Torre dei Carraresi”, ein berühmter Festigungsturm, der im Mittelalter zur Verteidigung diente. Es folgt der Besuch der Kirche, in der Sie die Freskenmalereien des Gian Domenico Tiepolo bewundern können. Zurück an Bord führt unsere Bootsfahrt entlang der berühmten venetischen Patriziervillen bis nach Cendon, wo wir kurz halten werden. Danach geht es weiter in Richtung Casier, dem "Friedhof der Burci" und den antiken Wassermühlen vor den Toren der Stadt Treviso.

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